Fragmentierte Daten zugänglich machen und verknüpfen

Wirtschaftswissenschaftliche Forschungsdaten werden derzeit an vielen unterschiedlichen Orten produziert und publiziert, zum Beispiel an Hochschulen, in den Forschungsdatenzentren von Behörden und Forschungseinrichtungen oder in wissenschaftlichen Zeitschriften. Dadurch ist es für Wissenschaftler schwierig, die relevanten Daten für eine bestimmte Forschungsfrage zu finden. Hinzu kommt, dass aus dem Bereich Big Data stammende Datensätze durch ihre Größe und Heterogenität nur schwer in den traditionellen Infrastrukturen repräsentiert werden können.

Metasuche

An dieser Stelle setzt BERD@BW an, indem es einen einheitlichen Sucheinstieg für Forschungsdaten in den Wirtschaftswissenschaften entwickelt. Über eine Metasuche werden verschiedene Datenangebote an einer zentralen Stelle gebündelt erreichbar. Dazu werden die Daten in der Tiefe erschlossen, so dass auch detaillierte inhaltliche Recherchen möglich werden.

Unternehmensontologie

Die Grundlage für die Verknüpfung der Daten bildet eine offene Unternehmensontologie, mit der einzelne Unternehmen eindeutig identifiziert und beschrieben werden. Mit der Ontologie wird es möglich sein, die vielfältigen Daten zu einem Unternehmen in der Metasuche zusammenzuführen. Diese wird zudem das zentrale Werkzeug, um in unstrukturierten Datensätzen die für ein Unternehmen relevanten Informationen zu erkennen und nutzbar zu machen.

Infrastruktur

Metasuche und Unternehmensontologie werden von BERD@BW auf der Grundlage bestehender Standards entwickelt. Die entstehende Infrastruktur ist offen und modular aufgebaut. Dadurch ist sie geeignet, heterogene Daten aus beliebigen Quellen auf nationaler und internationaler Ebene zu vernetzen.